King Arthur – Ein Abend in der Oper

2019-02-28T23:14:46+00:0028. Februar 2019|

Am 20. Februar machten sich insgesamt 50 interessierte Schülerinnen und Schüler der 12. und 13.  Klassen auf nach München in das Staatstheater am Gärtnerplatz, um dort am Abend einen Blick hinter die Kulissen zu werfen sowie nach einem Gespräch mit einem Dramaturgen des Hauses später dem barocken Schauspiel „King Arthur“ beizuwohnen.

Bei fast schon frühlingshaftem Wetter und guter Laune fuhren wir in Begleitung von Frau Mandera und Herrn Stelzer mit dem Busunternehmen Amos ab 16 Uhr gen Landeshauptstadt. Dort angekommen blieb uns noch etwas Zeit, um uns für das Kommende zu stärken. Von der Abteilung „Marketing“ des Gärtnerplatztheaters führten uns ab 18.15 Uhr zwei kompetente Damen hinter die Bühne und erklärten uns dort die räumliche Gestaltung des Hauses, das seit jeher als Volkstheater gedacht war und überwiegend Aufführungen in deutscher Sprache erarbeitet. Im Laufe der Führung bekamen wir einen kleinen Einblick in organisatorische Abläufe sowie technische Zusammenhänge. Vor allem bestaunten wir die technischen Möglichkeiten innerhalb des Bühnenraumes. Nach dem Blick hinter die Kulissen ging es in den Salon Pitzelberger im Keller des Gärtnerplatztheaters, wo uns der Dramaturg David Treffinger eine Einführung zur Barockoper „King Arthur“ gab. Hier erfuhren wir etwas über die Entstehung und die Art der ursprünglichen Inszenierung sowie den Inhalt und die Umsetzung der modernen Fassung am Staatstheater München.

Danach hieß es noch kurz durchatmen! Einige nutzten die bleibende Zeit bis zur Aufführung und plauschten noch weiter im Salon. Andere tankten die Atmosphäre des Theaters, indem sie durch das Foyer schlenderten und Leute anguckten.

Schließlich war es soweit. Das beeindruckende Spektakel um den Krieg zwischen King Arthur und dem Sachsenkönig Oswald nahm seinen Lauf. Dabei geht es um politische und religiöse Konflikte. Aber natürlich nicht nur darum – beide lieben und begehren auch dieselbe Frau: Prinzessin Emmeline von Cornwall. Es war eben alles geboten, was eine Oper so braucht. Von der doch recht modernen Inszenierung zeigten wir uns unterschiedlich beeindruckt: Öfters guckten wir fragend, wir staunten aber auch viel, und teils haben wir uns köstlich amüsiert und auch gelacht. Auf alle Fälle war es unterhaltsam. Beim Applaus gaben wir alles.

Fotos: Tobias Stelzer

btf