Auf Initiative von Herrn Gneiser, dem Organisator der letztjährigen Wienfahrten, machten sich die Klassen 12FIA, 12FIB und 12FWA im Bus auf den Weg in die Donaumetropole. Begleitet wurden sie außerdem von Frau Bulla, Frau Sauerbrey und Herrn Kind.
Nach der Ankunft bei nasskaltem Wetter begann die Stadterkundung. Während die Klassen 12FIB und 12FWA beim Time Travel Vienna erste virtuelle Eindrücke von der Stadt gewannen, fuhr die 12FIA mit der U-Bahn Richtung Karlsplatz und warf schon einmal einen neugierigen Blick in die Eingangshalle des Albertina Kunstmuseums, um einen Vorgeschmack auf das Freitagsprogramm zu erhaschen. Das Abendessen und Abendprogramm gestalteten die Klassen jeweils unterschiedlich.
Am Freitag wartete ein Must-see-Programm auf die Klassen: der berühmte Stephansdom, welcher die Verpackung der berühmten Manner-Schnitten ziert, wurde mitsamt der Katakomben besichtigt. Während der Führung, die einen Hauch des Wiener Schmäh versprühte, wurde allerlei Wissenswertes über die geistlichen und weltlichen Belange rund um den Dom erzählt. Vor oder nach der Führung, die nach Klassen getrennt unterschiedlich terminiert wurde, nutzten die Klassen die Zeit für Museumsbesuche, etwa im Albertina Kunstmuseum. Dort konnten zahlreiche Kunstwerke weltberühmter Künstler wie Pablo Picasso, Claude Monet oder Franz Marc im Original bestaunt werden. Nach diesem kontrastreichen Programm besuchten alle Klassen abends gemeinsam den Wiener Prater, wo manche durch Autoscooter-Fahrten, Ausprobieren von Fahrgeschäften oder Fotoautomaten neue Erinnerungen schufen und festhielten.
Der Samstagmorgen begann mit einem majestätischen Programm: während der Führung durch die Staatsoper konnten sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren Begleitlehrkräften vom kaiserlichen Flair der Mittelloge und dem angrenzenden Teesalon überzeugen, welcher einst vom Kaiser als Rückzugsort und als Empfangssalon für Gäste genutzt wurde. Der angebrochene Vormittag wurde anschließend für weitere Museumsbesuche genutzt, die spontan zum gegenüberliegenden Albertina Kunstmuseum bzw. zum Weltmuseum führten. Den Samstagnachmittag hatten die Klassen – und die Lehrkräfte – dann zur freien Verfügung. Letztere erweiterten ihre Fähigkeiten bei einem Wiener-Apfelstrudel-Backkurs bei der Gerstner Kaiserliche und Königliche Hofzuckerbäcker Show auf Schloss Schönbrunn und wurden für ihre Fortbildungsbereitschaft mit einem Stück echten Apfelstrudel belohnt.
Am Abend gab es für die Klassen schließlich noch einmal unterschiedliche Programmpunkte: während die Klasse 12FIA essen ging, kamen die Klassen 12FIB und 12FWA in den Genuss einer Stand-up-Comedyshow. Den restlichen Abend hatten schließlich alle Klassen zur freien Verfügung.
Nach einem eindrucks- und ereignisreichen Programm traten alle am Sonntagmorgen die Rückfahrt nach Memmingen an. Insgesamt war die Studienfahrt geprägt von der Freude über neue Erlebnisse und Entdeckungen, von der Ehrfurcht vor der Schönheit und Vielfalt der Stadt sowie von den gemeinsamen Aktivitäten.
Text: Heike Sauerbrey
Fotos: Heike Sauerbrey, Martin Gneiser



