Mit Koffern, Vorfreude und einer gewissen Müdigkeit im Gepäck startete unsere 3,5-tägige Reise in die französische Hauptstadt Paris. Kaum angekommen, meisterten wir souverän die erste Herausforderung: das Lösen der Metrotickets mit ewigem Schlangestehen vor Schaltern und Fotoautomaten. Nach dem Check-in im Hotel ging es direkt weiter nach Montmartre, wo wir die beeindruckende Basilique du Sacré-Cœur bestaunten und durch die verwinkelten Gassen schlenderten – natürlich nicht ohne das erste französische Abendessen.

Der Freitag stand ganz im Zeichen der großen Sehenswürdigkeiten: Einige zog es zum Eiffelturm, andere erkundeten die Stadt auf eigene Faust. Am Nachmittag führte uns eine spannende Tour rund um die Île de la Cité und vorbei an der berühmten Notre-Dame. Ein echtes Highlight war unser Stadtführer, der quirlige Quentin, der uns mit Witzen und Anekdoten sein Paris zeigte.

Am Samstag wurde es etwas entspannter: Zwischen Spaziergängen im Jardin des Tuileries und kulturellen Abstechern ins Musée de l’Orangerie mit Monets berühmten Seerosen war für jeden etwas dabei. Der Abend bot die perfekte Mischung aus gutem Essen und Pariser Flair – auch wenn die Zeitumstellung einige von uns kalt erwischte.

Am Sonntag hieß es schließlich Abschied nehmen. Mit vielen Erinnerungen, unzähligen Fotos und leichtem Schlafmangel traten wir die Heimreise an, auch wenn fast ein Rucksack in Paris bleiben wollte. Fazit: Paris war nicht nur eine Reise wert, sondern definitiv ein krönender Abschluss der Schulzeit.

Text: Martin Tegel
Fotos: Chantal Kaulfersch, Martin Tegel